Pfister, Astrid - Edition Ecrilis

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Pfister, Astrid

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Autor des Monats März 2015: Astrid Pfister

Astrid Pfister ist nicht nur Autorin, sondern auch Lektorin in unserem Hause. Die stets hilfsbereite und freundliche Hernerin weiß allerdings zu überraschen: Wer bei ihren Geschichten eher harmlose Gruselmärchen erwartet, sind sich sehr schnell erschrecken. Finstere Stories mit meist unvorhersehbarem Finale und dem einen oder anderen Schreck verstehen es, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Wir empfehlen hartgesottenen Fans die Lektüre ihrer Werke und laden zu einer Geisterbahnfahrt der besonderen Art ein.


Das Interview

Ecrilis: Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Astrid Pfister: Ich habe schon immer gerne gelesen und  in meiner Jugend angefangen Gedichte zu verfassen. Dann mit Anfang zwanzig habe ich es gewagt meinen ersten Roman zu schreiben und danach konnte ich nicht mehr damit aufhören.

Ecrilis: Was sind Ihre literarischen Vorbilder?
A. P.: Da ich viel Horror schreibe, haben mich natürlich Stephen King, Edgar Allan Poe, Linwood Barclay und andere große Horrorautoren sehr beeinflusst in meinem Schreiben, aber ich bewundere ebenso den Schreibstil von Charles Dickens.

Ecrilis: Was wäre Ihr größter Wunsch als Autor?
A. P.: Ich denke der Gleiche, wie bei fast allen Autoren. Von meiner Leidenschaft leben können und all die Ideen, die ich habe, umsetzen zu können und meine Leser zu unterhalten.

Ecrilis: Welche Tipps würden Sie Jungautoren mit auf den Weg geben?
A. P.: Lesen, lesen, lesen, denn das ist neben einer gehörigen Portion Talent, der beste Weg, um sich selbst ständig zu verbessern. Außerdem sollte sich ein junger Autor nicht entmutigen lassen. Selbst mit viel Talent dauert es seine Zeit, bis man Fuß gefasst hat. Absagen sind auf diesem Weg völlig normal und kein Grund zu dubiosen DKZ Verlagen oder Ähnlichem zu wechseln, weil man meint, man schafft es sonst nicht veröffentlichzt zu werden.

Ecrilis: Wovon lassen Sie sich für Ihre Geschichten inspirieren?
A. P.: Diese Frage liebt jeder Autor. Die kürzeste Antwort: Vom Leben.
Ich bekomme meine besten Einfälle meist in völlig normalen Alltagssituationen … wenn ich zum Beispiel im Zug sitze … was, wenn der Zug plötzlich eine ganz andere Strecke fährt … was, wenn sich die Menschen plötzlich seltsam benehmen … was, wenn der Schaffner aus einem Gruselkabinett entsprungen scheint?
Man muss nur seine Fantasie spielen lassen und aus einer alltäglichen Situation kann ein außergewöhnlicher Roman werden.

Ecrilis: Welches Buch ist Ihr persönliches Lieblingsbuch?
A. P.: Diese Frage grenzt schon fast an Folter, denn beim mir wohnen über 3000 Bücher, und jeden Tag kommen neue hinzu. Um mal ein paar Genres durcheinanderzuwürfeln: Green Mile von Stephen King, Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, Dead Man Walking von Sister Helen Prejean, Gretchen von Chelsea Cain, oder Graues Land von Michael Dissieux … das könnte ich jetzt noch eine Weile so fortführen.

Ecrilis: Angenommen, Ihr Roman würde verfilmt werden: Welche Besetzung und/oder welcher Regisseur würde Ihrer Meinung nach Ihr Werk am besten umsetzen?
A. P.: Dafür müsste ich wissen, welchen Roman, denn ich habe bereits vierzehn Bücher geschrieben, in verschiedensten Genres. Aber allgemein gesprochen, würde ich mir wünschen, dass sowohl der Regisseur, als auch die Besetzung meinen Roman selbst gelesen haben, damit sie ihn perfekt wiedergeben können und genau wissen, wie ich mir jede einzelne Szene vorstelle.

Ecrilis: Schreiben Sie bereits an einem neuen Roman? Wenn ja, können oder möchten Sie schon etwas darüber erzählen?
A. P.: Ja, ich schreibe momentan an einem neuen Roman, der sich schon dem Ende nähert. Es wird ein Liebensroman, der zeigen soll, dass unglaubliche Liebesgeschichten oft von den Menschen gar nicht richtig wahrgenommen werden und sie selbst immer noch auf der Suche nach der Liebe sind, obwohl sie sie schon längst gefunden haben. Im Anschluss daran, werde ich mich wieder der Thriller/Horror Genre widmen und einen Roman schreiben, der einen Mordfall schildert, der sich nach und nach als etwas komplett anderes entpuppt.

Ecrilis: Wie gehen Sie mit einer Schreibblockade um?
A. P.: Zum Glück kann ich sagen, dass ich in den knapp 15 Jahren, die ich nun schon schreibe, noch niemals an einer Schreibblockade gelitten habe und ich hoffe sehr, dass es so bleibt. Ich habe aber von befreundeten Autoren gehört, dass es in so einem Fall am besten hilft, alles zu machen, nur nicht zwanghaft zu versuchen zu schreiben. Alles was einen entspannt hilft: lange Spaziergänge, Lesen, Hausarbeit … eben nicht an das Thema Schreiben zu denken.

Ecrilis: Was ist für Sie für ein gutes Buch besonders wichtig?
A. P.: Das Buch und dessen Charaktere müssen lebendig sein. Man muss man beim Lesen in die Geschichte hineintauchen können, sodass man sie selbst miterlebt. Dass gilt für Horrorbüchern, bis hin zu Liebesromanen. Bei Thrillern oder Horrorbüchern ist Spannung und Unvorhersehbarkeit außerdem sehr wichtig, das Buch muss den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesseln.


 
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